Gesundheit

Der Haus-Trick, um die Füße weich zu machen und raue oder rissige Haut zu vermeiden

Trockene Füße und rissige Fersen: Warum das so häufig vorkommt

Viele Menschen leiden unter trockenen Füßen, besonders an den Fersen. Häufige Auslöser sind Barfußlaufen, harte oder scheuernde Schuhe, zu wenig Flüssigkeitszufuhr sowie Wetter- und Temperaturwechsel.
Die gute Nachricht: Mit einigen Hausmitteln lässt sich die Haut oft spürbar weicher, glatter und besser mit Feuchtigkeit versorgt halten.

Der folgende Ablauf kombiniert sanftes Peeling mit intensiver Pflege, damit die Füße natürlich geschmeidiger wirken.

Zutaten

Für das Fußbad (Weichmacher-Bad)

  • 1 Liter lauwarmes Wasser
  • 3 EL Natron (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1 EL Meersalz oder grobes Salz
  • 1 kleiner Spritzer pH-neutrale Flüssigseife
  • Optional: 1 EL weißer Essig oder Apfelessig

Für die reichhaltige Feuchtigkeitskur

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Vaseline oder eine sehr reichhaltige Creme
  • 1 TL Vitamin‑E‑Öl
  • 1 TL Honig

Optional

  • 3 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl oder Lavendelöl

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Fußbad vorbereiten

Gib das lauwarme Wasser in eine Schüssel oder Fußwanne. Danach hinzufügen:

Der Haus-Trick, um die Füße weich zu machen und raue oder rissige Haut zu vermeiden
  • Natron
  • Salz
  • den Spritzer neutrale Flüssigseife

Wenn du Essig verwenden möchtest, gib ihn zum Schluss dazu. Alles gut verrühren, bis sich die Zutaten weitgehend gelöst haben.

Dieses Fußbad kann helfen, um:

  • verhornte Haut weicher zu machen
  • tote Hautschüppchen zu lösen
  • die Füße nach einem langen Tag zu entspannen

2. Füße richtig einweichen

Stelle die Füße 15–20 Minuten ins Fußbad.
Je angenehmer warm das Wasser ist (ohne zu heiß zu sein), desto leichter lässt sich harte Haut anschließend behandeln.

3. Sanft peelen

Nach dem Einweichen mit Bimsstein oder einer milden Fußfeile über raue Stellen gehen – vor allem über die Fersen.

Wichtig: Nicht zu stark schrubben oder „abschaben“, sondern nur oberflächlich glätten. So verbessert sich die Textur, ohne die Haut zu reizen.

4. Abspülen und sorgfältig trocknen

Spüle die Füße kurz ab und trockne sie gründlich – besonders zwischen den Zehen, damit keine übermäßige Restfeuchte bleibt.

5. Intensive Pflegecreme anrühren

In einem kleinen Behälter miteinander vermengen:

  • Kokosöl
  • Vaseline oder reichhaltige Creme
  • Vitamin‑E‑Öl
  • Honig

So lange rühren, bis eine gleichmäßige, cremige Mischung entsteht.
Diese Kombination wirkt wie ein Feuchtigkeits-Schutzfilm, der Wasser in der Haut einschließt und sie über Stunden weich hält.

6. Richtig auftragen (und besser wirken lassen)

Die Mischung großzügig auf den ganzen Fuß auftragen – mit Fokus auf Fersen und raue Partien. Danach 3–5 Minuten einmassieren.

Tipp für sichtbar bessere Ergebnisse:

  • Ziehe weiche Baumwollsocken an und lasse die Pflege über Nacht einwirken.
    Die Wärme unter den Socken unterstützt das Einziehen – am Morgen fühlen sich die Füße meist deutlich geschmeidiger an.

7. Empfohlene Anwendungshäufigkeit

  • Bei sehr trockener Haut: 3× pro Woche
  • Zur Pflege und Vorbeugung: 1–2× pro Woche

Zusätzliche Tipps für weiche Füße das ganze Jahr über

  • Möglichst nicht barfuß auf harten Böden laufen.
  • Füße täglich eincremen, besonders nach dem Duschen.
  • Genug Wasser trinken, da Flüssigkeitsmangel Trockenheit begünstigen kann.
  • Bequeme Schuhe tragen, die die Fersen nicht scheuern.
  • Wöchentlich sanft exfolieren, statt selten sehr stark zu feilen.