Rötungen, Reizungen, müde Augen? Diese „Augenpflanze“ könnte ein natürlicher Begleiter sein
Einführung: Warum spricht man vom „Baum des Sehens“?
In den vergangenen Jahren taucht in vielen Beiträgen über Naturheilkunde immer wieder der Ausdruck „Baum des Sehens“ auf. Gemeint ist damit eine Pflanze, die traditionell zur Unterstützung der Augengesundheit verwendet wird. Schon seit langer Zeit kommen bestimmte Heilkräuter in der natürlichen Heilkunde zum Einsatz, um gereizte Augen zu beruhigen, visuelle Ermüdung zu lindern und leichte Entzündungen zu besänftigen.
Zu den bekanntesten Pflanzen in diesem Zusammenhang gehört Euphrasia officinalis, auf Deutsch meist Augentrost genannt. In der europäischen Tradition wird sie seit Generationen genutzt, um leichte Augenbeschwerden wie Rötungen oder Irritationen zu mildern.
Trotz des großen Interesses an diesem Naturmittel weisen Fachleute darauf hin, dass weitere wissenschaftliche Untersuchungen nötig sind, um seine Wirkungen eindeutig zu bestätigen.
In diesem Artikel erfahren Sie, was sich hinter dem Begriff „Baum des Sehens“ tatsächlich verbirgt, welche möglichen Vorteile diese Pflanze bietet und wie sie traditionell angewendet wird.
Was ist der „Baum des Sehens“?
Der Begriff bezeichnet nicht immer eine klar definierte botanische Art. Häufig handelt es sich um einen volkstümlichen Namen für verschiedene Heilpflanzen, die mit der Pflege der Augen in Verbindung gebracht werden.
Besonders oft wird dabei Augentrost genannt, eine kleine Pflanze mit weiß-violetten Blüten, die seit vielen Generationen Teil natürlicher Hausmittel ist. Traditionell wurde sie in mehreren Formen verwendet:
- als Aufguss
- als Augenkompresse
- als Augenwaschung
Ihr guter Ruf stammt vor allem aus der europäischen Volksmedizin, in der sie als förderlich für das Sehwohl galt.

Welche Eigenschaften werden ihr für die Augen zugeschrieben?
Pflanzen, die mit dem „Baum des Sehens“ in Verbindung stehen, enthalten natürliche Inhaltsstoffe, die die Gesundheit der Augen unterstützen könnten.
Einige Untersuchungen zu Heilpflanzen deuten darauf hin, dass sie entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften besitzen. Diese könnten hilfreich sein, um leichte Reizungen zu beruhigen.
Traditionell werden vor allem folgende Vorteile genannt:
- Linderung von müden Augen
- Abschwächung von Rötungen und Reizungen
- Unterstützung bei saisonalen Allergien
- mögliche Verringerung leichter Entzündungen
Aus diesem Grund findet man solche Pflanzen häufig in natürlichen Produkten zur Augenpflege.
Wie wirkt die Pflanze im Körper?
Kräuter, die traditionell für die Sehkraft und das Augenwohl genutzt werden, enthalten bioaktive Substanzen, welche das empfindliche Augengewebe schützen könnten.
Beim Augentrost werden unter anderem folgende potenzielle Wirkungen beschrieben:
- entzündungshemmend
- antibakteriell
- beruhigend
Diese Eigenschaften könnten erklären, warum die Pflanze traditionell bei gereizten Augen oder leichter Bindehautreizung verwendet wurde. Dennoch gilt: Sie sollte nur ergänzend eingesetzt werden und niemals eine medizinische Behandlung ersetzen.
So wird der „Baum des Sehens“ traditionell angewendet
1. Aufguss
Die Zubereitung ist einfach:
- Eine Tasse Wasser zum Kochen bringen
- Einen Teelöffel getrocknete Pflanze hinzufügen
- Etwa 10 Minuten ziehen lassen
- Vor dem Trinken abseihen
In einigen Traditionen wird dieser Aufguss genutzt, um das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen.
2. Augenkompressen
So wird sie angewendet:
- Einen Aufguss zubereiten
- Vollständig abkühlen lassen
- Ein Wattepad oder sauberes Tuch darin tränken
- Auf die geschlossenen Augen legen
Gerade nach langer Bildschirmarbeit kann dies als angenehm kühlend und beruhigend empfunden werden.
3. Natürliche Präparate
Heute ist die Pflanze auch in anderen Darreichungsformen erhältlich, zum Beispiel als:
- Kapseln
- Flüssigextrakte
- Augentropfen
Vor der Anwendung ist eine fachliche Beratung empfehlenswert.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen
Auch wenn es sich um ein Naturprodukt handelt, ist diese Pflanze kein Wundermittel.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Die wissenschaftliche Datenlage ist noch begrenzt
- Sie ist kein Ersatz für ärztlich verordnete Therapien
- Menschen mit Augenproblemen sollten einen Spezialisten aufsuchen
Da die Augen besonders empfindlich sind, sollte jede Anwendung mit Vorsicht erfolgen.
Natürliche Gewohnheiten zum Schutz der Sehkraft
Nicht nur Heilpflanzen, sondern auch alltägliche Gewohnheiten können viel zur Augengesundheit beitragen. Besonders hilfreich sind:
- Lebensmittel mit viel Vitamin A essen
- Die Bildschirmzeit bewusst reduzieren
- Die Augen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen
- Auf ausreichend Schlaf achten
- Eine antioxidativ reiche Ernährung pflegen
Empfohlene Lebensmittel sind zum Beispiel:
- Karotten
- Spinat
- Heidelbeeren
- Nüsse
Diese Nahrungsmittel können dazu beitragen, die Netzhaut zu schützen und oxidativen Stress zu verringern.
Fazit: Zwischen Tradition und Wissenschaft
Der sogenannte „Baum des Sehens“ steht sinnbildlich für eine lange Tradition, Pflanzen zur Unterstützung der Augengesundheit einzusetzen.
Pflanzen wie der Augentrost werden seit Jahrhunderten genutzt, um leichte Beschwerden an den Augen zu lindern. Dennoch sollten sie stets mit Bedacht verwendet werden und nur als Ergänzung zur modernen medizinischen Versorgung dienen.
Eine gute Augenpflege basiert auf einem ausgewogenen Zusammenspiel aus Ernährung, gesunder Lebensweise und passender medizinischer Begleitung.
Die Natur kann unterstützen – doch die beste Versorgung entsteht immer dort, wo traditionelles Wissen und moderne Wissenschaft zusammenfinden.


