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George W. Bush bricht endlich sein Schweigen zur Präsidentschaftswahl 2024

George W. Bush durchbricht sein Schweigen zur US-Wahl 2024

Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich erstmals öffentlich zum Präsidentschaftswahlkampf 2024 geäußert und damit ein längeres Schweigen beendet.

Der 43. Präsident der Vereinigten Staaten war in den Wochen vor dem Wahltag zunehmend in die Kritik geraten, weil er während des gesamten Wahlkampfs keine Stellung bezog und sich konsequent aus der öffentlichen Debatte heraushielt.

Erst am Mittwoch um 11 Uhr meldete sich Bush mit einer Erklärung zur historischen Wahl zu Wort.

George W. Bush bricht endlich sein Schweigen zur Präsidentschaftswahl 2024

Glückwünsche an Trump und JD Vance

In seinem schriftlichen Statement gratulierte Bush dem Wahlsieger und dessen Team zu ihrem Erfolg:

Er beglückwünschte Donald Trump zu dessen Wahl zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten sowie den designierten Vizepräsidenten JD Vance und deren Familien.

Der 78-Jährige fand zudem kurze Worte des Dankes an den amtierenden Präsidenten Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris für deren Einsatz, bevor er insbesondere die „hohe Wahlbeteiligung“ lobte.

Dank an Wahlhelfer und Appell für nationale Einheit

Bush hob in seiner Erklärung vor allem die Rolle der Menschen hervor, die die Wahl organisiert und abgesichert haben.

Er schrieb, er und seine Frau Laura seien den Wahlverantwortlichen, den Mitarbeitern in den Wahllokalen und den ehrenamtlichen Helfern dankbar, weil sie eine freie und faire Wahl ermöglicht hätten.

Zugleich schloss er sich nach eigenen Worten allen Bürgerinnen und Bürgern an, die für den Erfolg der neuen politischen Führung auf allen Ebenen der Regierung beten. Er hoffe, dass Gott die Vereinigten Staaten weiterhin segnen möge.

Reaktionen in den sozialen Netzwerken: Lob und heftige Kritik

Bush veröffentlichte seine Stellungnahme auf Instagram, schaltete dort jedoch die Kommentarfunktion ab. Auf X, wo die Erklärung ebenfalls geteilt wurde, sorgte sie für hunderte Reaktionen.

Ein Teil der Nutzer lobte Bush dafür, sich aus dem hitzigen Wahlkampf herausgehalten und seine persönliche Meinung nicht öffentlich zugespitzt zu haben. Andere wiederum warfen ihm genau das Gegenteil vor: Er habe geschwiegen, als seine Stimme ihrer Meinung nach wichtig gewesen wäre.

Ein ehemaliger Unterstützer schrieb etwa, er könne kaum glauben, Bush zweimal gewählt zu haben. Er warf dem Ex-Präsidenten vor, tatenlos zugesehen zu haben, „während das Haus brannte“, und bezeichnete sein Schweigen als beschämend.